Was soll ich zeichnen?
Du sitzt vor dem leeren Blatt und dir fällt nichts ein? Hier sind 30 Ideen, von ganz leicht bis ziemlich verrückt. Such dir eine aus, stell einen Timer auf 15 Minuten und fang einfach an.
Leichte Zeichenideen
Für den Einstieg oder für Tage, an denen du wenig Energie hast. Alles davon liegt wahrscheinlich gerade irgendwo bei dir herum.
Deine Tasse von heute
Zeichne die Tasse oder das Glas, aus dem du gerade trinkst. Erst den Umriss, dann etwas Schatten auf der Seite, die vom Fenster wegzeigt.
Ein Schuh von oben
Stell einen Schuh auf den Boden und zeichne ihn aus der Vogelperspektive. Die Schnürsenkel sind der eigentliche Spaß daran.
Ein Kaktus im Topf
Runde Formen, ein paar Stacheln, fertig. Ideal, um ohne Druck reinzukommen.
Deine Hand
Leg deine Hand flach auf den Tisch und zeichne sie daneben ab. Nicht nachfahren, nur hinschauen.
Dein Lieblingsessen
Pizza, Ramen, Pommes: Zeichne es so, dass man beim Anschauen Hunger bekommt.
Ein schiefer Bücherstapel
Drei oder vier Bücher übereinander. Schreib dir ausgedachte Titel auf die Buchrücken.
Zeichenideen für Anfänger
Kleine Übungen, die dich wirklich weiterbringen. Keine davon braucht Talent, nur ein paar Minuten Geduld.
Eine Seite voller Linien
Fülle ein Blatt mit geraden Linien in alle Richtungen, ohne Lineal. Danach werden deine Striche spürbar sicherer.
Ein Würfel in 3D
Zeichne einen Würfel und dann einen zweiten aus einem anderen Blickwinkel. Das ist die Grundlage für alles Räumliche.
Eine Kugel mit Licht und Schatten
Ein Kreis, eine Lichtquelle, ein Schatten auf dem Boden. Mehr braucht es nicht, um Tiefe zu üben.
Blind zeichnen
Schau nur auf deine Hand oder einen Gegenstand, nie aufs Papier. Das Ergebnis wird schief und trotzdem erstaunlich lebendig.
Fünfmal in 30 Sekunden
Zeichne denselben Gegenstand fünfmal hintereinander, jedes Mal in 30 Sekunden. So lernst du, das Wichtige zuerst zu sehen.
Schraffieren in fünf Stufen
Zeichne fünf Kästchen nebeneinander und schraffiere sie von ganz hell bis ganz dunkel.
Süße Zeichenideen
Große Augen, runde Formen, kleine Details. Perfekt für ein Notizbuch, einen Brief oder einfach für gute Laune.
Eine Katze im Karton
Nur Kopf und Pfoten schauen raus. Der Karton darf ruhig zu klein sein.
Ein Pinguin mit Schal
Ein ovaler Körper, ein langer Schal, der im Wind flattert, und zwei winzige Füße.
Ein Frosch auf einem Pilz
Er sitzt auf dem Pilz wie auf einem Hocker. Bonus: ein Blatt als Regenschirm.
Ein Igel mit Apfel
Der Apfel steckt auf seinen Stacheln. Er sieht sehr stolz darauf aus.
Ein Faultier am Ast
Es hängt kopfüber und lächelt, als hätte es alle Zeit der Welt.
Ein Bär mit Luftballon
Der Ballon zieht ihn ein kleines Stück vom Boden hoch. Er findet das großartig.
Tiere zeichnen
Von ganz einfach bis anspruchsvoll. Such dir für die schwierigen ein Foto als Vorlage, das ist kein Schummeln, so lernen alle.
Ein Fuchs im Schnee
Ein buschiger Schwanz, spitze Ohren und viel weißes Papier drumherum.
Eine Eule auf einem Ast
Große runde Augen, Federn als kleine Bögen. Fang mit dem Kopf an, der Körper ist fast ein Tropfen.
Ein Wal von der Seite
Ein langer Bogen, eine Fluke am Ende und vielleicht eine Fontäne aus dem Blasloch.
Ein Krake
Acht Arme, die sich in alle Richtungen ringeln. Gut, um geschwungene Linien zu üben.
Ein Kolibri
Ein langer Schnabel und Flügel, die so schnell sind, dass du sie nur als Wisch zeichnest.
Dein Haustier
Oder das Haustier von Freunden. Am besten, während es schläft und stillhält.
Fantasievolle Zeichenideen
Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Je seltsamer, desto besser.
Ein Drache, der Tee kocht
Er erhitzt das Wasser mit seinem eigenen Feuer. Sehr vorsichtig.
Eine schwebende Insel
Mit Bäumen oben und Wurzeln, die unten in der Luft hängen. Vielleicht ein Wasserfall, der ins Nichts fällt.
Ein Roboter, der Blumen gießt
Ein großer, kantiger Roboter mit einer winzigen Gießkanne.
Das Monster unter dem Bett
Nur dass es selbst Angst hat und sich die Decke über den Kopf zieht.
Eine Tür mitten im Wald
Einfach so, ohne Haus. Steht sie offen? Was ist dahinter?
Ein Tier aus zwei Tieren
Halb Katze, halb Eule. Oder halb Hai, halb Hund. Du entscheidest.
So fängst du einfach an
Eine Idee, nicht zehn
Nimm die Idee des Tages oder die erste, die dich anspricht. Wer zu lange auswählt, zeichnet am Ende gar nicht.
Stell dir einen Timer
15 Minuten reichen. Ein festes Ende nimmt den Druck raus, dass es perfekt werden muss.
Fertig ist besser als perfekt
Schiefe Linien gehören dazu. Jede Zeichnung, die du beendest, bringt dich weiter als eine, die du im Kopf planst.
Lieber oft als lange
Jeden Tag ein bisschen bringt mehr als einmal im Monat drei Stunden. So wird Zeichnen zur Gewohnheit.
Häufige Fragen
Was soll ich zeichnen, wenn mir gar nichts einfällt?
Zeichne, was gerade vor dir liegt: deine Tasse, deine Hand, den Blick aus dem Fenster. Oder nimm oben die Idee für heute. Ein Motiv muss nicht besonders sein, damit die Zeichnung gut wird.
Was kann ich als Anfänger gut zeichnen?
Gegenstände mit einfachen Formen wie Tassen, Früchte oder Kakteen. Wenn du gezielt besser werden willst, probier die Übungen aus der Gruppe „Für Anfänger“, zum Beispiel den Würfel in 3D oder das Schraffieren in fünf Stufen.
Wie oft sollte ich zeichnen, um besser zu werden?
Am besten jeden Tag ein bisschen, schon 10 bis 15 Minuten machen einen Unterschied. Regelmäßigkeit bringt mehr als lange Sessions ab und zu.
Was brauche ich zum Zeichnen?
Ein Bleistift und normales Druckerpapier reichen für den Anfang völlig. Ein Radiergummi ist praktisch, aber du musst nicht alles wegradieren, auch Hilfslinien gehören zu einer Skizze.
Gibt es eine App, die mir jeden Tag sagt, was ich zeichnen soll?
Ja, genau dafür haben wir FlowStart gebaut. Die App gibt dir jeden Tag eine neue Zeichenaufgabe, die in 5 bis 20 Minuten passt, auf der Stufe Anfänger, Mittel oder Experte. Du kannst die App 7 Tage gratis testen.
Jeden Tag eine neue Zeichenidee
FlowStart sagt dir jeden Tag, was du zeichnest, in 5 bis 20 Minuten. Trag dich ein, dann melden wir uns, sobald die App da ist.